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Werksstudent

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Das Konzept des “Werksstudenten” geht auf die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurück, in der aufgrund von Arbeitskräftemangel Studenten in Fabriken und der Landwirtschaft eingesetzt wurden. Heute bezeichnet der Begriff Studierende (aller Geschlechter!), die während sie an einer Hochschule immatrikuliert sind, einer mehr als nur geringfügigen Beschäftigung – oder selbstständigen Tätigkeit – nachgehen.

Wie werden Werksstudenten versichert?

Die Versicherungsfreiheit für Studierende in der gesetzlichen Krankenversicherung und der Arbeitslosenversicherung gilt nicht pauschal für die Rentenversicherung – hier sind Werksstudenten versicherungspflichtig.

Achtung: Studierende, die ein Praktikum oder Praxissemester absolvieren, so wie es die Studien- und Prüfungsordnung vorschreibt, sind keine Werksstudenten. Außerdem darf die wöchentliche Arbeitszeit 20 Stunden nicht überschreiten und die Beschäftigungsdauer insgesamt darf nicht länger als maximal 26 Wochen sein – das Studium muss bei Werksstudentinnen und Studenten immer im Vordergrund stehen.

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